Chiropraktik
WAS IST CHIROPRAKTIK ?
Die Chiropraktik befasst sich mit der Diagnose, der Behandlung und der Vorbeugung von Funktionsstörungen und Schmerzen im Bewegungsapparat sowie mit den biomechanischen und neurophysiologischen Folgen davon. Der Bewegungsapparat umfasst sämtliche Gelenke, Muskeln und Bänder des Körpers, einschliesslich der Wirbelsäule.
Die Wirbelsäule, das Becken und die peripheren Gelenke spielen in der Chiropraktik auf diagnostischer und therapeutischer Ebene eine zentrale Rolle.
Mit der chiropraktischer Behandlung werden Beeinträchtigungen der Beweglichkeit behoben, aber auch daraus enstehende Muskelverkrampfungen und Schmerzen gelindert.
Die Chiropraktik hat Wesentliches dazu beigetragen, dass die Wirbelsäule als wichtiger Krankheitsfaktor betrachtet wird. Reflektorisch können vom Chiropraktor oft auch innere Organe positiv beeinflusst werden.
Heute ist die Chiropraktik eine selbstständige Disziplin im Kreise der universitären Medizinalberufe. Allgemein- und Spezialärzte, aber auch Spitäler arbeiten immer häufiger mit Chiropraktoren zusammen und zahlreiche Patienten finden über diesen Weg zum Chiropraktor.
Seit 2008 besteht die Möglichkeit Chiropraktik an der Universität Zürich zu studieren.
Als eigenständige Heilmethode hat die Chiropraktik im heutigen Gesundheitswesen die wichtige Aufgabe, Patienten auf natürlichem Wege ohne Chirurgie und in der Regel ohne Medikamente kostengünstig zu helfen.
Die Krankenkassen vergüten im Rahmen der Grundversicherung den Besuch beim Chiropraktor.